Marcel Reich-Ranicki: Hans Marchwitza

Wäre für 1964 ein Jahresabschluss-Zeugnis für Marcel Reich-Ranicki fällig geworden, hätte im Fach „Hans Marchwitza“ leider ein „Ungenügend“ erscheinen müssen. Ohne Rücksicht auf die Ergebnisse in anderen Fächern, in denen es bravouröse Leistungen gab oder auch nur gute oder auch auf alle Fälle vorzeigbare, hier versagte er. Sein am 30. Oktober 1964 in der Hamburger ZEIT veröffentlichter Beitrag „Die Legende vom Dichter Marchwitza“, Unterzeile „Ein dreifacher Nationalpreisträger“, später in seinen Büchern nachgedruckt unter dem Titel „Eine peinliche Legende“, führt einen brachialen Vernichtungsschlag gegen den am 25. Juni 1890 geborenen Mann, der vielleicht sogar einen Anteil an seinem Tod am 17. Januar 1965 hatte. Das würde sich kaum nachweisen lassen, liest man aber, was der Kritiker über ihn schrieb, und stellt sich vor, der vielfach Geehrte musste das ein reichliches halbes Jahr vor seinem 75. Geburtstag, der ihm sicher weitere Ehrungen, Orden, Preise gebracht hätte, wie ein finales Fazit vergeblichen Wirkens und kolossaler Selbsttäuschung zur Kenntnis nehmen, dann ist es nicht abwegig, gesundheitliche Direktfolgen ins Kalkül zu ziehen. Es ist Geschichte. Aber Geschichte mit recht kuriosen Langzeitwirkungen.

Als nämlich Marcel Reich-Ranicki am 18. September 2013 im wahrhaft gesegneten Alter von 93 Jahren gestorben war, gab es neben den üblichen Nachrufen und Nachreden eine Wortmeldung, in der ein Mann, der behauptete, Ende der siebziger Jahre den Versuch unternommen zu haben, über Hans Marchwitza zu promovieren, diese lustige Behauptung aufstellte: „Mit Marcel Reich-Ranicki ist der herrschenden Klasse ihr Literaturpapst abhanden gekommen. Er war der Klügsten einer unter den Ideologen das Kapitals.“ Und weil ihm sein eigenes Bild so gut gefiel, beendete er seinen Text so: „Das Konklave der Literaturkardinäle, von FAZ, Die Welt, Die Zeit, ARD, ZDF usw. wird es schwer haben, einen Nachfolger zu finden.“ Dass der Nachfolger auch eine Nachfolgerin hätte sein dürfen, kam auch 2013 noch diesem Meisterdenker nicht in den Sinn. Sein Name soll keineswegs verheimlicht werden: Günter Ackermann. Warum ihm die Dissertation über Hans Marchwitza nicht glückte, obwohl er dessen Bücher allesamt las, obwohl er Archive im damaligen Osten und im damaligen Westen besuchte, erhellt aus seinem Text, Titel „Das Pontifikat des Literaturpapstes ist beendet“, mehr als schlagend. Der Mann besitzt weder methodische noch sonst wissenschaftliche Arbeits- und Schreibfähigkeiten. Logik, weil fehlend bei Günter Ackermann, sei eigens erwähnt.

Allein die Tatsache, dass ihm im Archiv der Akademie der Künste der DDR zirka 15 Jahre nach dem Tod von Marchwitza ungeordnete Kartons in die Hand gegeben wurden, zeigt, wie gering inzwischen das Interesse dieser Akademie an ihrem einstige Vize-Präsidenten geworden war. Der Jung-Forscher will bei seiner Suche auf eine alte polnische Zeitung gestoßen sein mit einem Artikel über einen gemeinsamen Besuch von Bertolt Brecht und Hans Marchwitza in Warschau. Dieser Besuch lässt sich sehr genau datieren, was der Jung-Forscher schon erst einmal seinerseits unterlässt. In Brechts „Arbeitsjournal“ lesen wir unter dem 24. Februar 1952: „abends mit helli und marchwitza ab nach warschau“. Noch die Notizen der folgenden beiden Tage beziehen sich auf Warschau, Marchwitzas Name aber fällt nicht mehr. Den Bericht über den Besuch verfasste laut Ackermann „ein gewisser Marcelo Ranicki“. Und sofort wieder ein Offenbarungseid: „Ich wusste, dass der nach dem Krieg in Warschau gelebt hatte“. Viel wusste er damit nicht, vor allem das Wichtigste nicht. Der „Literaturpapst“ lebte im Warschauer Ghetto und musste sich dann als Jude verstecken, während nicht wenige aus seiner Familie dem Ausrottungswahn in den Gaskammern des polnischen Ostens zum Opfer fielen. Ob Ackermann polnisch konnte, verrät er leider nicht.

Immerhin will er erkannt haben: „Der Artikel stellt Marchwitza mit Goethe auf eine Stufe – kurz: billige Lobhudelei.“ Wäre es so gewesen, wäre es abgründige Dummheit gewesen, Lobhudelei auf keinen Fall, zumal Reich-Ranicki sehr früh sehr viel von Brecht hielt und also den Begleiter des proletarischen Pseudo-Goethe völlig zu verdrängen gehabt hätte. Vermutlich hat Ackermann kaum mehr als den Namen Goethe entziffert auf dem holzhaltigen Papier der alten polnischen Partei-Zeitung, vermutlich standen nicht sofort Polnisch-Dolmetscher im Keller der Akademie, die helfen konnten als Stegreif-Übersetzer. Auf den Artikel aus der ZEIT, um den es hier geht, will Ackermann in Dortmund im Archiv des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur der Arbeitswelt gestoßen sein. Wenn  das so stimmen sollte, verwundert es, warum er nicht den tatsächlichen Titel nennt, sondern den aus den späteren Buchausgaben. Verwunderlich ist es auch, warum er dann sofort zu jenem mittleren der drei Nationalpreise Marchwitzas übergeht, den er 1955 für sein Buch „Roheisen“ bekam, das ich hier absichtlich nicht Roman nenne, obwohl es meist so bezeichnet wird, er war ein Preis III. Klasse. Letzter Anstoß für Reich-Ranicki war der dritte Preis 1964, verliehen I. Klasse für das Lebenswerk. Den Preis 1950 (II. Klasse) gab es allgemein für sein schriftstellerisches Schaffen.

Ackermann will dann bei Reich-Ranicki angerufen haben, er nennt es seines Papst-Bildes wegen „Telefon-Audienz“, er zitiert den ZEIT-Beitrag wörtlich, den angeblich kompromittierenden aus Polen gar nicht und dass ihm der Angerufene etwas antwortet, das kaschiert, dass er sich an die Details eines ein Vierteljahrhundert alten Zeitungsartikels nicht mehr erinnert, sondern dem Anrufer sogar entgegenkommt, spricht keinesfalls gegen den „Papst“. Es ist ehrlich und freundlich. „Ich kenne alle seine Bücher“, schreibt Ackermann und glaubt offenbar, damit etwas gesagt zu haben, was für ihn einnimmt. Doch schon, wie er zu „Roheisen“ schreibt, zeigt er, dass er bestenfalls alle Bücher gelesen hat, verstanden aber hat er keineswegs viel. Für ihn ist „Roheisen“ ein Auftragswerk und allein deshalb schlecht, denn Auftragswerke sind ihm als solche dazu verdammt, schlecht zu sein. Vielleicht hätte dem Manne geholfen werden können, wäre ihm das Stichwort Renaissance genannt worden, als eines von vielen Beispielen. Die größten Maler aller Zeiten waren Auftragsmaler und es bekam ihnen ebenso gut wie der Kunstgeschichte. Marchwitzas ersten Roman „Sturm auf Essen“ nennt Ackermann ein „fantastisches Zeitzeugnis“. Das war das erschütternde Tagebuch der Leningraderin Tanja Sawitschewa auch, die nur Todeszeitpunkte notiert: 1941/1942.

Die wenigen Zeilen des Kindes, das später selbst starb, erschüttern mehr als Wagenladungen voller schöngeistiger Literatur, aber niemand käme allein deswegen auf die Idee, das große Literatur zu nennen. „Sturm auf Essen“ ist ein Zeitzeugnis, natürlich, das besagt fast nichts, auch Günter Ackermanns Elaborat auf www.kommunisten-online.de ist Zeitzeugnis, ein peinliches zudem. Da wäre zum Beispiel dieser Satz: „Ein Dichter vom Schlage eines Brecht, Johannes R. Becher, Erich Weinert und andere aber war er nicht. Das spricht nicht gegen ihn - das spricht für ihn.“ Kann man solch geballten Humbug, noch dazu ohne jede Erläuterung, was mit der haarsträubenden Reihung von Namen gemeint sein soll, einfach hinschreiben?? Man kann, dann aber weiß auch der letzte seiner Leser, warum es nicht geklappt hat mit der Dissertation über Hans Marchwitza. Noch die bösartigste Invektive von Reich-Ranicki gegen den Arbeiterdichter aus Oberschlesien, der in den Ruhrpott ging, 1933 nicht etwa ins Arbeiterparadies Stalins emigrierte, sondern in die Schweiz, in Spanien tatsächlich kämpfte und sogar verwundet wurde, nicht nur von Spanien fabelte wie Stephan Hermlin, ist großes Kino und zum Teil große Kritik gegen diesen Internet-Mumpitz eines ganz und gar unberufenen Verteidigers. Und dennoch, siehe oben: eine Sternstunde war das 1964 keinesfalls.

Warum: Zum Beispiel, weil sich Reich-Ranicki an einer Stelle auf Alfred Kantorowicz beruft, was völlig in die Irre führt. Wenn der behauptet hat, „Roheisen“ sei ein „wegen seiner schmierigen Halbvergötterung Ulbrichts vom Parteisekretariat als tabu erklärtes Buch“, dann kann dieses Buch gar nicht den Nationalpreis bekommen haben, denn, was die Partei ablehnte, bekam keinen Preis, das war bis zum Ende der DDR ein eisernes Gesetz. „Roheisen“ hat aber den Nationalpreis III. Klasse bekommen und eine Diskussion in der Gewerkschaftszeitung TRIBÜNE ausgelöst. Von Beginn an ist Marchwitza wegen dieses Buches in der Kritik gewesen, eine quasi höchstrichterliche Aussage dazu lieferte Johannes R. Becher im vierten Band seiner „Bemühungen“ mit dem Titel „Das poetische Prinzip“. Wer nachlesen will, kann den vergleichsweise langen Paragraphen 212 dort aufsuchen, das Buch hat leider weder ein Inhaltsverzeichnis noch ein Register. Was Becher dort schreibt, deckt sich substantiell verblüffend mit dem, was 25 Jahre früher der Ungar Andor Gabor gegen Marchwitzas zweites Buch „Schlacht vor Kohle“ geltend machte. Gabor war ein bedeutender Kopf und hatte es nicht verdient, dass ausgerechnet Otto Gotsche sein Buch „Gespenster bei Sonnenlicht“ lobte 1979, das kam in der real existierenden DDR-Lesewelt einem Todesurteil gleich.

Kantorowicz, um auf den zurück zu kommen, hat in seinem 1949 noch in der DDR erschienenen Buch „Vom moralischen Gewinn der Niederlage“ (Aufbau-Verlag Berlin) ein durchaus liebevoll zu nennendes Marchwitza-Porträt gezeichnet. Ich zitiere, weil diese Stellen kaum jemand kennt: „Marchwitza, der Graukopf, hatte mit seinen 48 Jahren als einfacher Soldat den ersten Sturm auf Teruel im Dezember 1936 in den Reihen des Bataillons Tschapajew mitgemacht. Er war leicht verwundet worden. Nach seiner Rekonvaleszenz ist er zur XIII. Brigade zurückgegangen, aber man hat ihn mit seinen grauen Haaren nicht mehr an die vorderste Front gelassen. Er ist nun Leutnant, und neben seiner Hauptaufgabe: zu schreiben, tut er in der Intendanz noch eine nützliche Arbeit. Die Kameraden haben ihm hier in der Kleinstadt Hiuojosa ein schattiges Zimmer hübsch eingerichtet, auch eine Schreibmaschine hat er. Da kann er nun arbeiten. Man muss ihm Zeit lassen.“ „Vor Teruel“ heißt eines der bekanntesten kurzen Erzählstücke Marchwitzas. Nicht wenig von dem, was er während des Spanienkrieges schrieb, ging verloren, als er endgültig aus Frankreich fliehen musste, in die USA weiter emigrierte. Was gut darunter war, was weniger, wissen wir nicht.

„Kein einziges Buch dieses Autors wurde in der Bundesrepublik verlegt. In keiner westlichen Anthologie ist er vertreten“, schrieb Reich-Ranicki einleitend und es ist kaum nötig zu sagen, dass dies natürlich nichts besagt außer der Tatsache, die es benennt. „Seine Werke gehören zum Lehrplan aller Schulen der DDR.“ Das muss vor meiner Zeit gewesen sein, ich begann meine Schulzeit im September 1959 und kann mich bis 1971 zum Abitur an keinen Marchwitza erinnern. Was freilich an meinem Gedächtnis liegen kann. Wenn jedoch Reich-Ranicki das von Jürgen Bonk und Arthur Scharmentke verfasste Bändchen 7 der Reihe „Schriftsteller der Gegenwart“ (Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin) als Lehrbuch bezeichnet, liegt er schlicht falsch. Diese Reihe, die im Lauf der Jahre dreimal ein Relaunch erfuhr, war von Beginn an für Lehrer gedacht, nie für Schüler. Wenn dort irgendwelche Traditionslinien gezogen wurden (den Namen Bonk hörte ich immerhin schon einmal, den von Scharmentke nie und das will einiges heißen), dann besagt das viel über die Autoren, wenig über Hans Marchwitza. Man lese, wie er seine erste Begegnung mit Johannes R. Becher 1929 schildert, dem Jüngeren fast mit Ehrfurcht begegnete, weil der so gebildet, er selbst so ungebildet war. Ich glaube, auch Dauerlob machte den einstigen Bergarbeiter nicht völlig blind.

In seiner raschen und direkten Art behauptete Reich-Ranicki noch in der ersten Spalte seines Artikels, dass „Hans Marchwitza kaum als Schriftsteller gelten kann und im Grunde lediglich eine Rolle spielt. Nur er selber weiß es nicht.“ Seine frühen Jahre habe er beschrieben „in Erzählungen und Skizzen, die teils rührend und bescheiden, teils unerträglich rührselig und pathetisch sind.“ Verwunderlich fand der Kritiker, dass Alexander Abusch, zeitweise sogar als Nachfolger von Johannes R. Becher Kulturminister der DDR, Marchwitza förderte, obwohl er kurz vorher noch „den ungleich begabteren und intelligenteren Willi Bredel als völlig unfähig zurückgewiesen hatte.“ Der Zufall will, dass Willi Bredel drei Tage vor Erscheinen des Hamburger ZEIT-Beitrages gestorben war, am 27. Oktober 1964. Wie hätte der solche IQ-Vergleiche beim „Klassenfeind“ wohl aufgenommen? Den ersten Band der Kumiak-Trilogie, „Die Kumiaks“, im Exil erschienen, behandelt Reich-Ranicki so: „Diesem primitiven und naiven Buch – es ist sein bestes – kann man immerhin einen gewissen zeitdokumentarischen Wert nachsagen. Das gilt auch für den in Amerika entstandenen, stark autobiographischen Roman „Meine Jugend“. Man soll ahnen, wie grauenhaft die anderen Marchwitza-Bücher sein müssen, wenn schon das beste primitiv und naiv zugleich ist.

Marcel Reich-Ranicki suggeriert, die Partei habe am Ende der Weimarer Republik wie auch später in der DDR „Renommierproletarier“ gebraucht und unter anderem Hans Marchwitza diese Rolle spielen lassen. Das ist ganz sicher nicht völlig falsch gedacht, es erschöpft aber den Gegenstand nicht. „Natürlich handelt es sich nicht darum, Hans Marchwitza am Zeug zu flicken. Dem jetzt Vierundsiebzigjährigen sei der Wohlstand gegönnt und meinetwegen auch der Ruhm.“ Aber was der Kritiker auf keinen Fall durchgehen lassen möchte, ist eine Verwischung der Maßstäbe. „Eine Propagandakomödie, wie sie mit Marchwitza in der Hauptrolle in der DDR gespielt wird, ist heute im literarischen Leben Polens oder Ungarns oder der Tschechoslowakei einfach undenkbar.“ Mit solchen Sätzen machte sich Reich-Ranicki in der DDR unheilbar unbeliebt. Obwohl ausgerechnet Johannes R. Becher, wenn auch nur bezogen aus „Roheisen“, beziehbar aber auch auf andere Bücher Marchwitzas, vor just derselben Gefahr warnte, „Roheisen“ könnte nachgeahmt werden. „In dem Fall, von dem wir sprechen, muss die Kritik darauf achthaben, dass ein Buch nicht zu einem Modell wird und ihm junge Autoren nachstreben, von denen einige sowieso keine allzu große Lust zeigen, Fabeln zu erfinden und Helden zu gestalten.“ So weit Becher, selbst historisch relativ.

Und Andor Gabor 1932: „Wir sollen uns nicht immer wieder auf diesen oder jenen Arbeiter berufen, dem unser Buch, so wie es ist, sehr gefallen hat.“ Das hat, verständlicherweise, muss man einräumen, nach der heftigen Kritik an „Roheisen“ auch Hans Marchwitza getan, er hat die im berühmten „Nachterstedter Brief“ vermeintlich zu Wort gekommene „Stimme der Arbeiterklasse“ über die anderen Stimmen gestellt. Gabor schrieb, an ein berühmtes Wort von Karl Marx aus „Die Heilige Familie“ anknüpfend: „Auf unseren Fall angewendet: es handelt sich nicht darum, was dieser oder jener Genosse, sogar eine Anzahl von Genossen, als Literatur sich einstweilen vorstellt. Es handelt sich darum, was sie ist und wie sie demgemäß geschaffen werden muss.“ Der erste dieser beiden Sätze hatte bis zum implosiven Ende der DDR für deren offizielles Verständnis von Literatur eine nicht geringe Sprengkraft. Denn bis zu just diesem Ende durften vor Ort selbst völlig ahnungslose Kleinfunktionäre in Kreisleitungen, fast gottgleich schon in Bezirksleitungen der SED, darüber befinden, welche Lesungen erlaubt, welche nicht erlaubt werden, welche Auftritte gestattet, welche verhindert werden müssen. Niemand von diesen Flachköpfen hatte auch nur im Ansatz die Kernthesen der eigenen Basistheorie verstanden, weshalb die Geschichte zügig über sie hinging.


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