13. September 2026
Tag des offenen Denkmals in Dresden. Zu Hause verpassen wir ihn in den letzten Jahren meist, weil wir außer Landes sind. Heute Friedhöfe. Erst Tolkewitz mit Ehrung für den in Dresden geborenen Heinz Knobloch. Der Berliner Freundeskreis, der auf seiner Knobloch-Seite einigen meiner Texte zusätzliche Verbreitung verschafft (Aufrufe inzwischen im fünfstelligen Bereich), hat alles bestens vorbereitet. Die Akustik in der Feierhalle ist gewöhnungsbedürftig. Am Grab weitere Details. Wir suchten und fanden König Kurt und später den Eliasfriedhof, wo wir mit dem Staunen kaum fertig wurden: Was für ein Schatz. Die Eliasmarmelade aus Mirabellen, die auf dem Friedhof wuchsen. Und ein Buch über alle Schriftsteller, die mehr oder minder lange in Dresden waren in den letzten sechshundert Jahren. Nach Caspar David Friedrich eine Besenwirtschaft in Radebeul, wo wir nach vielen Treppen sechs Weine verkosteten, dabei einen Schwarzriesling als Blanc de Noir ausgebaut.