16. Oktober 2019
Zeitig in der Stadt, um meine Zeitungen mit den Buchmessebeilagen abzuholen, es sind alle da, ich kann mich, wenn ich das Hamsterrad der Haushaltsauflösung verlasse Ende des Monats, vielleicht auch wieder um meine Sachen kümmern. Einstweilen sichte ich weiter Bücher und stelle an immer neuen Stellen fest: meine Eltern waren einst ein junges Paar, das sich gegenseitig Bücher schenkte und Widmungen hinein schrieb. Freund Volkmar wird das große Bücherregal nehmen, er hat schon gemessen und auch einen Blick auf die Briefmarken geworfen. Ich befülle den nächsten Karton mit Taschenbüchern verschiedener DDR-Reihen: NB-Krimis, Passat, bb, Das Taschenbuch, die Stapel fürs Krankenhaus wachsen, die Regalfächer mit gelbem Klebezettel, die mir sagen, dass ich hier alles in den Händen hatte, erreicht die 30. Die großen Umzugskartons füllen sich mehr und mehr, nebenher setzt sich auch in meinen Regalen die neue Ordnung fort. Noch volle zwei Wochen Zeit.